Barbara Rheinbay © Thomas Marufke
© Thomas Marufke

Ritualleiterin für das Element Wasser

14. Alpenschamanentreffen am Johannishögl 2018

Ritualleiterin für das Element Wasser

Am 28. Juli 2018 fand das 14. Alpenschamanentreffen bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen statt. Es ist eine große Freude und Ehre zu dieser hochkarätigen, schamanischen Veranstaltung eingeladen zu sein und mich als Ritualleiterin beteiligen zu dürfen. Mein herzlicher Dank geht an den Initiator des Alpenschamanentreffens Rainer Limpöck. An der schönen Erfahrung einer vollkommenen Zeremonie der gebündelten Kräfte im Einklang mit der Natur möchte ich euch teilhaben lassen.

Bereits die Öffnung der Himmelsrichtungen und die Anrufung der Elemente ist eine heilige Handlung. Ich liebe diesen rituellen Akt, denn in diesem Moment spüre ich meine starke Verbundenheit mit der Anderswelt auf eine besonders intensive Weise. Beginnend mit der Anrufung ist die vollkommene Symbiose zwischen den Spirits und mir hergestellt. Genaugenommen werde ich zum Sprachrohr der Spirits. Ich verkünde ihre Anwesenheit und ihren Willen. Das was es aus ihrer Sicht für uns zu tun gibt. Es sind wichtige Dinge, die nur zu unserem Besten und dem höchsten Wohle aller sind. Auch bei gleichbleibenden Himmelsrichtungen und den ihnen zugeordneten Elementen zeigen sich immer wieder ganz unterschiedliche Themen, durch Engel und Spirits an. Die Energie verändert sich spürbar und auf einmal werden die Wesenheiten und Elemente fühlbar. Häufig spüren die Anwesenden einen Luftzug um sich herum, obwohl es völlig windstill ist. Eine besondere Stimmung und Energie verfestigt sich. Dieses Ritual in respektvollem Abstand zum hohen Untersberggeist abzuhalten ist so kraftvoll, dass sich dem niemand entziehen kann. Eine glückliche, verbundene und hoffnungsfrohe Stimmung eröffnete sich mir und allen Teilnehmern. Die Worte die zu mir kamen, klangen ungefähr so:

„Ich rufe an die heilige Himmelsrichtung des Westens. Die Himmelsrichtung der fallenden Blätter, die der Jahreszeit des Herbstes zugeordnet ist. Der inneren Einkehr und der Heilung. Ich lade ein, alle großen Heiler und Engel, so auch Erzengel Raphael, der Heiler unter den Engeln, der gerne auch mit einem Fisch dargestellt wird. Ich rufe an und lade ein das heilige Wasser unserer Bergquellen, Bächen und Seen. Die Wesenheiten des Wassers. Unsere Meere, die Ozeane. Ich bitte um Reinigung unserer Gewässer, um Transformation und Heilung. Sowohl unserer eigenen emotionalen Gewässer, unserer Gefühle, als auch der Gewässer auf unserem Planeten. Für die Erde, Menschen, Tiere und alle Wesenheiten. Aho!

Um 12.00 Uhr begannen wir Ritualleiter mit der Anrufung der vier heiligen Elemente. Um 15.00 Uhr zogen Regenwolken auf und es fing an zu stürmen. Einige Stände wurden abgebaut, denn Regen lag in der Luft. Ich begann zu trommeln und bat die Wettergeister darum den Regen, das Wasser vorüberziehen zu lassen, damit wir unsere Veranstaltung im Trockenen weiterführen konnten. Die Wettergeister waren uns wohl gesonnen und so konnte ich meinen Workshop zum Thema „Mein Zuhause – mein Kraftort“ auf dem licht- und sonnendurchfluteten Johannishögl abhalten. In diesem geht es um den persönlichen Kraftort: Dazu gehört das Zuhause in einem selbst genauso, wie das Zuhause in dem sich dein Körper, dein Geist und deine Seele jeden Tag und jeden Nacht erholen, stärken und inspirieren lassen dürfen. Neben einigen Kurzübungen, einer geführten Reise zum inneren Zuhause beantwortete ich gerne, Kraft meiner seherischen Gabe, direkte Fragen zu dem „persönlichen Zuhause“. So sah ich bei einer der Teilnehmerinnen, dass in ihrem Zuhause die Trauer dominiert und sie schaute mich an und stimmte mir kopfnickend und sehr traurig zu. Ich empfahl ihr als erste kurzfristige Maßnahme ihren gesamten Wohnbereich mit weißem Salbei und danach mit einer speziellen Kräutermischung, die das Thema „Freude“ besonders einlädt, zu räuchern und einzusegnen, dazu sollte sie die Engel der Freude einladen. Einer anderen Teilnehmerin des Workshops sagte ich, dass ihre anhaltende Müdigkeit sie in ihrem gesamten Tagesablauf blockierte. Regelrecht aufgeschreckt von meiner Aussage schaute mich die Frau an und sagte:  „Sie haben recht. Ich bin sehr müde.“ Ich sagte ihr, dass sie mit vielen Fremdenergien belastet sei und ihr die regelmäßige Geisthygiene und das stille Gebet, die Meditation Hilfe und Schutz bieten würden. Auch der Besuch bei einem Schamanen ist empfehlenswert. Die 45 Minuten Workshop vergingen wie im Flug und der Moderator gab mir per Handzeichen zu verstehen, dass meine Zeit um war. Doch meine Teilnehmer entließen mich nicht. Als ich meinen Workshop beendete standen die Menschen bis zum Ende des Schamanentreffens in Schlange an, um sich ihr zu erlösendes Thema sagen zu lassen. Transformation und Heilung waren bei der Anrufung des Elementes Wassers von mir ausgesprochen worden. Ja und ich weiß, das es an diesem Tag auch in hohem Masse geschehen ist. Aho!

„Wie ist das in deinem Innern? Hast du da einen Platz, den du dir hast erschaffen, um zu erfrischen deine Seele hold? Gibt es einen heiligen Ort in dir, der ist rein und unbescholten von der Alltagslast und –müh? Hast du ihn geweiht diesen Ort, deinen Tempel, das er dir bietet Rast und Ruh, Schutz und Eigenliebe noch dazu, so dass du dich kannst betten fein und schließt dich selbst in das gesprochene Gebet für dich mit ein. Denn du hast es verdient, diese Zeit, diesen heiligen Ort nur für dich, damit du dir und deiner innenwohnenden Schaffenskraft ganz nah kommst, so dass du bist in deiner Kraft.“ (Aus dem Impulskartenset „Intuition stärken und nutzen, Barbara Rheinbay/Helmut Gerstlauer, Beltz Verlag, Weinheim 2018)

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