Armer schwarzer Kater

Wenn ich dieses Ereignis nicht selbst erlebt hätte, wäre ich der Überzeugung, dass es sich nur um ein Märchen handeln kann. Vor einigen Monaten erhielt ich einen Brief, geschrieben in einer schönen und gut leserlichen Handschrift von einem Herrn Paul Högner aus dem Norden Deutschlands. Ich freute mich darüber, dass sich heutzutage jemand die Zeit nimmt, einen Brief zu verfassen und per Post an mich zu schicken. Der Brief las sich sehr flüssig, freundlich und war in einem würdevollen Respekt zu mir und meiner Arbeit geschrieben, was alleine schon sehr sympathisch war. Inhaltlich handelte es sich um eine Terminanfrage bei mir. Paul Högner lebt in Hamburg, ist von Beruf Sozialarbeiter und seit kurzem berentet. In seinem Berufsleben arbeitete er in gehobener Position in Kliniken und war aktiv in vielen sozialen Projekten. Aus seinen Worten las ich eine zögerliche Entschuldigung dafür, dass er nicht alleine mit sich und seinem großen Wissen zu Recht kam und sich von mir „Hilfe“ in seiner spirituellen Entwicklung versprach, ohne zu formulieren, um welches Thema es ihm konkret ging.

Ich schrieb Herrn Högner freudig zurück und beteuerte ihm, dass es auch mir nicht immer möglich sei, trotz meiner Gaben und Erfahrungen, mir selbst und meinen nächsten Familienangehörigen, so zu helfen, wie ich es gerne möchte und es daher eine gute Entscheidung sei, sich einer Person anzuvertrauen, die ihm passend erscheint. So sei ich voll des Dankes dafür, dass er sich für mich entschieden habe, ohne mich persönlich zu kennen. Wir verabredeten uns für 10.00 Uhr an einem Morgen. Herr Paul Högner reiste bereits am Tag davor an und übernachtete in einem Gasthof in der Nähe unseres Wohnorts und stand somit zum vereinbarten Termin, pünktlich vor der Haustür. Wir begrüßten uns und ich bat ihn herein. Zunächst setzten wir uns ins Wohnzimmer und sprachen über dies und das. Uns beiden war bewusst, das unsere Seelen sich aufeinander vorbereiteten, um die vertrauensvolle Grundlage zu schaffen, die für meine Arbeit nötig ist.

Irgendwann erzählte ich „intuitiv“ von einem Erlebnis, indem es um eine Blockade im Herzen ging. Da horchte Herr Högner auf und erzählte, dass er vor 20 Jahren eine Herzoperation hatte. Da wir beide nicht an Zufälle glauben, wusste auch er in diesem Moment, dass er nun bereit war, sich weiter auf mich und meine Arbeit einzulassen. Ich fragte Herrn Högner, ob wir nun gemeinsam in meinen Arbeitsraum gehen können und er nickte. Dort angekommen, erklärte ich ihm das weitere zeremonielle Vorgehen. Zunächst begann ich, wie immer, mit meinem Räucherritual. Dabei sah ich allerlei, so zum Beispiel, dass er nicht ganz in seinem Körper ist, sondern leicht verschoben. Er bestätigte mir, dass er unsicher auf seinen Füßen ist, obwohl sein Körperbau stabil und  der Beinbereich gut trainiert ist. Ich beschrieb ihm was ich sah und er bestätigte es, worauf ich ihm empfahl ihm öfter an einen gesunden Baum zu gehen und dort den guten Stand und die Verwurzelung des Baumes zu spüren, um seinen guten Stand und seine Verwurzelung mit Mutter Erde dann entsprechend wahrzunehmen.

Als ich mit meiner Räucherung am Rücken angekommen war stockte mir kurzfristig der Atem. In Höhe des linken Schulterblatts war für mich deutlich ein dunkler Raum zu sehen, der bis vorne zum Herzraum führte. Darin sah ich ganz eindeutig eine schwarze Katze sitzen. Als auch sie mich sieht, wird sie wütend und funkelt mich böse aus ihren grünen Katzenaugen an. Sie fauchte mich äußerst aggressiv an. Erschrocken von dem was sich mir da zeigte, blieb ich zunächst mal regungs- und wortlos stehen. Mit leiser Stimme hörte ich mich sagen: „Herr Högner, hier sitzt eine aggressive schwarze Katze. Es ist wohl ein Kater. Können Sie damit etwas anfangen?“ Pause. Schweigen. Dann, Herr Högner: „Ich habe vor  40 Jahren eine schwarze Katze mit dem Auto überfahren. Ich erinnere mich sehr gut daran. Dieses Ereignis kommt immer mal wieder hoch. Ich bin damals einfach weitergefahren, als ob nichts gewesen wäre. Ja, stimmt. Auch heute noch, denke ich immer mal wieder an diesen schwarzen Kater.“ Wieder Pause. Dann, völlig unvermittelt und für mich überraschend, „Ich hasse Katzen. Ja, ich hasse sie. Das habe ich noch nie jemandem gesagt, doch ich hasse Katzen. Derzeit mache ich eine Jagdausbildung, aber nicht um auf Tiere zu schießen, das tue ich nicht, sondern um etwas über Tiere und die Natur zu lernen. Allerdings sind Katzen die einzigen Lebewesen auf die ich schießen würde.“ Diese Aussage machte mich zunächst sprachlos. Dann wusste ich, dass dies unser Thema war und begab mich mit Herrn Högners Einverständnis auf die schamanische Reise. Ich traf alle erforderlichen rituellen Vorbereitungen und mein Klient lag wohlig eingepackt und entspannt auf meiner Liege und war für meine Arbeit und die der Spirits bereit.

Auf meiner schamanischen Reise sprach ich mit dem Kater, der mich zunächst sehr aggressiv anging. Ich zeigte Verständnis für seine Situation und sagte ihm, dass ich ihm helfen könne diesen dunklen engen Ort zu verlassen. Er willigte ein und so brachte ich ihn ins Licht. Bevor er ging, sagte er mir, dass ich Paul Högner sagen solle, dass er ihm vergibt. Ich versprach es ihm zu sagen. Auf meiner Reise sah ich auch, dass der Herzraum sich nun weiten konnte und die verstopften Kanäle frei wurden. Was für ein Erlebnis!

Herr Högner fuhr am nächsten Tag in seine Heimatstadt Hamburg zurück und schon am darauf folgenden Tag, erreichte mich untenstehende E-Mail.

„Liebe Frau Dr. Rheinbay,

nochmals ganz herzlichen Dank für dieses tiefe spirituelle Erlebnis, die wundervolle schamanische Reise und Ihr Vertrauen. Sie haben mir eine Tür geöffnet, ein Ventil, damit ich auf meinem spirituellen Pfad weitergehen kann und sich dadurch meine Seele wieder weit öffnet und ihren Weg fortsetzen darf.

Es ist auch diese Klarheit, die befreit und innere Verbindungen festigt. Die Engel haben mich, trotz mancher Lebenswidrigkeiten, immer gut begleitet. Dafür bin ich dankbar. Ich denke, unsere Seele muss uns durchdringen und sich mit dem Göttlichen verbinden.

In Verbundenheit, Ihr Paul Högner

Über diese E-Mail freute ich mich wirklich sehr und habe ihm auch umgehend geantwortet und mich bedankt. Gleichzeitig fragte ich nach, ob er bereits Veränderungen wahrnimmt.

Hier seine Antwort:

Liebe Frau Rheinbay,

vielen Dank für Ihre Mail. Ja, ich spüre bereits Verbesserungen und ich fühle mich sehr wohl. Mit der Zeit hat sich ein richtiger Energieschub eingestellt. Unglaublich, was die gute Arbeit von Ihnen ausgelöst hat. Im Frühjahr wird mich meine liebe italienische Freundin besuchen. Wir wollen zusammen in den Bayerischen Wald fahren und nach einer geeigneten Buche Ausschau halten. Darauf freue ich mich, ebenso wie auf unser Wiedersehen im Sommer bei Ihnen in Rosenheim. Ich kann es kaum erwarten auch Ihre Arbeit in der Natur kennenzulernen und freue mich darauf, von Ihnen an energiereiche Kraftplätze in der Region um den Untersberg geführt zu werden.

In Verbundenheit, Ihr Paul Högner

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