Engel Ephraim - Transformation

Barbara Rheinbay in den Bergen

Es ist Anfang März und die ersten Krokusse kündigen das Ende des Winters in unserem Garten an, doch das Kräuterbeet befindet sich allem Anschein nach noch im Winterschlaf. Um ganz sicher zu sein, gehe ich hinaus um nachzuschauen, ob nicht das eine oder andere Blättchen der Pfefferminze bereit zur Ernte ist. Doch alle Pfefferminzpflänzchen sind noch in Vorbereitung für ihren großen Auftritt und so bereite ich für die Sitzung mit meiner Klientin Tanja, Pfefferminztee aus getrockneten Blättern zu. Perfekt dazu erscheint mir auch die Teekanne mit den kleinen rosafarbenen Röschen und den feinen Teetassen. Auf einer inneren Ebene bin ich mir ganz sicher, dass Tanja gerade jetzt Pfefferminze braucht. Keinen Kaffee, keinen Chai Tee oder Ingwerwasser, sondern Pfefferminze. Es ist ihre erste Sitzung bei mir und ich freue mich auf die Frau Anfang Vierzig, deren Mann schon seit einiger Zeit zu mir kommt, um mit mir an seinen Themen zu arbeiten. Er hat mich von seinem Heilpraktiker unter Hunderten von Kolleginnen und Kollegen mittels Pendel und Kinesiologie austesten lassen. Seither arbeiten wir zusammen. Übrigens, hat er seiner Frau Tanja die Sitzung bei mir zu Weihnachten geschenkt.

Wir sitzen in meinem Wohnzimmer und trinken den Pfefferminztee. Tanja freut sich über die Sorte, die ich intuitiv für sie auswählte und bestätigt mir, wie gerne sie ihn trinkt und wundert sich darüber, dass sie ihn schon lange nicht mehr getrunken hat. Als ich ihr sagte, dass Pfefferminztee gut für den Bauch und den Darmbereich ist, also grundsätzlich auch für die innere Mitte, erzählt mir Tanja von Ihren Belastungen in diesem Bereich und das sie gerade bei einer Heilpraktikerin war, um sich behandeln zu lassen. Das Gespräch verläuft äußerst spannend und aufschlussreich, als ich ihr von meinen eigenen Empfindungen in Menschenmengen berichte und wie ich mich schütze, um mich darin nicht zu verlieren. Daraufhin erzählt sie mir wie sehr ihre Arbeit im Flughafen sie Tag für Tag belastet, denn dort ist sie ständig mit vielen Menschen konfrontiert und mit den damit verbundenen Energien völlig überfordert. Ich frage sie, ob sie mit Atemnot im Brustbereich zu tun hat und sie bestätigt. Nach circa einer Stunde Vorbereitungsgespräch sind wir bereit, um daran in meinem Heilraum zu arbeiten. Ich beginne mit meinem Räucherritual und sehe an ihren beiden Schulterblättern verbrannte ‚Flügel‘. Auf meine Frage, ob sie Schmerzen an den Schulterblättern hat, kann sie nicht eindeutig antworten. Ich lasse mich nicht beirren und räuchere weiter und sehe die Überreste eines „gefallenen Engels“. Auf einmal beginnt Tanja zu sprechen und sagt, dass sie schon häufiger ein Stechen in ihren Schulterblättern verspürt habe und ihren Mann gebeten habe, ihr ‚die Flügel‘ zu massieren. Sie ist ganz erstaunt über die Tatsache, dass wir ausgerechnet dieses Thema berührt haben. Ich fahre fort in meiner Arbeit und rufe dreimal den Namen eines mir unbekannten Engels, namens Ephraim und begebe mich auf die Schamanische Reise. Während dieser Reise erkenne ich überaus deutlich die verbrannten Überreste eines Engels, die sich mit Tanjas Körper auf eine mit dem Verstand nicht zu erklärende Art und Weise verbunden haben. Gemeinsam mit dem Engel Ephraim und weiteren geistigen Helfern wird Tanja von diesen unguten, belastenden Überresten, die sie in ihrem gegenwärtigen Leben stark gesundheitlich, beruflich und persönlich einschränken, befreit. Die schamanische Reise, die eine große Transformation für Tanja bedeutet geht aber noch weiter. Sie erhält ein neues „Seelenkleid mit Flügeln“. Nachdem ich von der Reise zurückgekehrt bin, erzählt mir Tanja von ihrer Erfahrung sich ein Stück „freischwebend“ gefühlt zu haben. Sie weint vor Glück. Welch eine intensive Freude!

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