Manager

Barbara Rheinbay in den Bergen

„Guten Tag Frau Dr. Rheinbay, mein Name ist Carsten F., wie ich Ihnen bereits kurz geschrieben habe, bin ich auf der Suche nach einer Unterstützung und Begleitung im beruflichen als auch im privaten Bereich. Derzeit bin ich als CEO (Geschäftsführer) in einer ungekündigten Position eines international agierenden mittelständischen Unternehmens tätig. Jemand der wie Sie aus der Wirtschaft kommt, weiß wie hoch der Druck auf Manager in meiner Stellung ist und was von mir erwartet wird. Sie jedoch kennen mein Metier, als auch die andere Seite der Medaille, denn durch ihre besondere Gabe haben Sie eine umfassendere Sicht auf die Dinge. Daher frage ich Sie: “Wie könnte eine Zusammenarbeit mit Ihnen aussehen?“ Grundsätzlich können wir per Telefon und über andere moderne Kommunikationsmittel kommunizieren, aber mir ist auch wichtig, dass wir uns persönlich zu Sitzungen treffen. Ich wünsche mir für mich einen nachhaltigen Entwicklungsprozess, den Sie in Gang setzen sollen. Das kann an Ihrem Wohn-und Arbeitsplatz in Rosenheim, aber auch an anderen Plätzen dieser Erde sein.“

Weiter fragte mich Carsten F., ob ich aufgrund seiner vielen Meetings im Ausland auch bereit sei zu ihm zu reisen, wenn er sich an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt auf Geschäftsreise befand. Das werde ich gerne tun, antwortete ich ihm, es sollte nur genügend Zeit und Raum für eine gute Vorbereitung sein und ein energiereicher Platz zur Verfügung stehen. Daraufhin beauftragte er mich damit, ihm ein persönliches Programm zusammenzustellen.

Unser erstes Treffen fand in Rosenheim statt. Er erzählte mir von dem hohen Druck unter dem er in seiner Position dauerhaft stand, von dem Anspruch, den man an ihn hatte, aber auch von verschiedenen internen Abläufen im Unternehmen. Im Anschluss erwähnte er sogar, dass er sich gedanklich schon mit einem Wechsel in eine andere Firma auseinandergesetzt hatte.

Ich hörte ihm aufmerksam zu. Nach einer Weile fragte ich ihn, ob er bereit sei mich in meinen inneren Heilraum zu begleiten, aus dem heraus ich das eine oder andere Thema aus einer anderen Perspektive betrachten könne. Er willigte ein und wir begaben uns gemeinsam in meinen Arbeitsraum. Ich erklärte ihm, was ich tun würde, bevor ich seine Aura mit weißem Salbei räucherte. „Warum machst du das?“ fragte er mich. Ich erklärte ihm, dass das Räuchern mit Salbei eine Art Desinfektion ist, eine gründliche Reinigung, ähnlich wie bei Ärzten vor einer Operation. Das verstand er und ließ sich auf meine Arbeit ein. Ich eröffnete gemeinsam mit meinem Krafttier dem Hirschen und meiner Trommel den heiligen Raum. Währenddessen hörte ich ein leichtes Schnarchen. Carsten war plötzlich so tiefenentspannt, dass er eingeschlafen war. Im völligen Vertrauen zu mir überließ er sich meiner Arbeit und damit der geistigen Welt. Ich begab mich auf die Reise und sah ihn als kämpfenden Ritter in unerbittlichen, grausamen Kämpfen. Dieses vergangene Leben war so eng mit Carstens heutigem Sein verknüpft, dass er sich damit bis in die Gegenwart  identifizierte. Ich tauchte tiefer und tiefer in sein Ritterleben ein, um ihn davon zu befreien. Zurückgekehrt von meiner Reise, hörte ich sein tiefes, gleichmäßiges Atmen. Carsten schlug die Augen auf und sagte mir augenblicklich, wie gut er sich fühle. Als ich ihm erzählte was ich gesehen hatte und  fragte, ob er mit diesem Bild etwas anfangen könne, schaute er mich völlig verdutzt an und sagte: „Wie ist das möglich? Ich leide schon so lange ich denken kann, an Albträumen in denen ich in einer Ritterrüstung reite und kämpfe. Nachts schlage ich oft um mich, so dass mich meine Frau aufwecken muss. Sogar in geschäftlichen Situationen spüre ich gelegentlich, das mir unerklärliche Verlangen, meinem Gegenüber in Auseinandersetzungen eins mit dem Schwert überzubraten.“ Wir mussten beide lachen. Carsten F. ist nun schon seit einigen Jahren mein lieb gewonnener Klient. Es waren nicht immer schwere Themen, die an die Oberfläche kamen wie das beschriebene, in anderen Sitzungen ging es auch mal um Vorbereitungen für Meetings oder geschäftliche Entscheidungen, die er hinterfragen und absichern wollte. Carsten hat gute Fortschritte gemacht und gelernt seine Intuition auch im Geschäftsleben zu nutzen. Seine Albträume und Ritterkämpfe sind längst Geschichte und er sagt heute von sich selbst, dass er durch unsere Arbeit einen Weg zur inneren Balance in eine gelebte Spiritualität gefunden hat, die nicht nur sein berufliches Leben erfolgreicher macht, sondern für mehr Lebensqualität in allen anderen Bereichen seines Lebens steht.  

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