Der alte Bauernhof

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was passiert, wenn man sich und seinen Geist und damit sein Tun einer höheren Macht anvertraut. Ich sitze in meinem Büro in der festen Absicht über eine Haus- und Grundstücksreinigung zu schreiben, die ich beginnend mit der Karwoche 2019 und der darauffolgenden Woche im Großraum Wien durchgeführt habe. Ich habe eine Kerze entzündet die neben meinem Computer steht, wie ich das immer tue, wenn ich meine Arbeiten aufschreibe. Mein Notizbuch liegt neben mir und die Fotos von der Energetischen Reinigung und Einsegnung sind auf meinem Computer nun abgespeichert. Ich bin bereit und schlage mein Notizbuch auf und lande bei einer Arbeit die ich am 28. und 29. April 2017 für eine Bauersfamilie durchgeführt habe.

Magisch angezogen von diesen Seiten, lese ich meine Notizen und in meinem Kopf formen sich die dazugehörigen Bilder. Ich sitze mit meinem Mann Helmut in der Küche der Bauersfrau Maria und wir berichten von unserer Arbeit. Maria erzählt uns von ihrer Familie und dem Leben auf dem Hof. Es ist ein Vorbereitungstermin zu einer umfassenden Arbeit, zu der es dann nicht gekommen ist.

Maria erzählte uns bereits vor unserem persönlichen Termin von den starken Kopf- und Nackenschmerzen ihres Sohnes im Teenageralter und weiteren Krankheiten im direkten Umfeld der Familie. Sie habe bereits verschiedene Heiler beauftragt, doch leider bisher ohne Erfolg. Wie sie mir so ihre „Leidensgeschichte“ am Telefon erzählt, kann ich den enormen Schmerz fühlen, der sich energetisch auf diesem Hof angesammelt hat. Ich mache ihr den Vorschlag, dass ich mir das beschriebene Thema auf einer ersten schamanischen Reise einmal anschaue und in einem zweiten Schritt sie und ihre Familie auf dem Hof besuche. Ich möchte an dieser Stelle, um die Anonymität der Familie zu wahren nur einen kleinen Teil der Adresse preisgeben, da sie für die Arbeit von Bedeutung ist. Ein Teil der Adresse lautet Kreuz 11. Mir ist hier die 11. Station des Kreuzweges von Jesus Christus spontan eingefallen. Jesus wird an das Kreuz genagelt. So heißt es auch bei der 11. Kreuzwegstation: „Er hatte nichts, worauf er hätte sein Haupt legen können …“. Man nagelte ihn zwischen Himmel und Erde ans Kreuz. Durch das Kreuz werden Himmel und Erde wiedervereinigt, die zuvor verfeindet waren.

An diesem Tag habe ich mit diesem Thema beschäftigt. Plötzlich bekam ich kurz vor 22.00 Uhr solche Kreuzschmerzen, dass mir die Tränen liefen. Meine gesamte Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur schmerzte entsetzlich. Ich erinnerte mich an meine Arbeit an diesem Tag. Ich bat Jesus Christus um Hilfe und sagte: „Ich habe verstanden“. Ich schlief ein und am nächsten Tag waren meine Schmerzen weg. Davon erzählte ich Maria als wir am nächsten Tag bei ihr in der Küche saßen. Ich bekam wieder diese Kopfschmerzen und sie sagte mir, dass ihr jüngster Sohn auch hier immer diese furchtbaren Kopfschmerzen habe. Mir fiel wieder ein: „Er hatte nichts worauf er hätte sein Haupt legen können …“. Auch Helmut berichtete Maria von seiner Schamanischen Reise. Er habe gesehen, dass alle Kreuze auf dem Hof abgehängt waren und sich jedoch noch ein Kreuz umgedreht auf dem Hof befand, dass unbedingt wieder umgedreht werden müsste. Maria bestätigte das Gesehene von Helmut. Ja, sie habe alle Kreuze abgehängt, nur auf dem Dachboden gab es wohl noch eines. Sie schaute nach und es stand tatsächlich verkehrt herum. Das Kreuz wurde als erste Maßnahme in die richtige Position zurückgeführt. Helmut und ich boten ihr an weiter in das Thema einzusteigen und mit ihr, ihrer Familie und den energetischen Verhältnissen auf dem Hof zu arbeiten. Es stellte sich dann heraus, dass ihr Mann gegen eine weitere energetische Arbeit auf dem Hof sei und wir diese hätten in Abwesenheit von ihm durchführen sollen, was wir aus mehreren Gründen ablehnten. Maria wollte jedoch gerne in einem ersten weiteren Schritt mit mir arbeiten und so bot ich ihr den frühesten verfügbaren Termin bei mir am 03. Mai an. Da stand sie erschrocken auf und sagte mir, dass das der Tag sei, an dem sich ihr Vater umgebracht habe. Leider kam es auch nie zu dieser Einzelarbeit mit Maria, da sie den Termin absagte, weil ihr Schwiegervater in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai gestorben war. Ich entzünde für alle diese Seelen hier an dieser Stelle das Christuslicht, heute haben wir den 03. Mai 2019 und diese Geschichte wollte geschrieben werden.

Mögen all diese Seelen in Frieden ruhen und die Bewohner des Bauernhofes zur Ruhe kommen. Amen

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